Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Hier finden zahlreiche Vogelarten, Insekten, Fledermäuse und Kleinsäuger Nahrung, Nistplatz und Schutz.
Zur Erhaltung der Streuobstwiesen sollten diese mindestens einmal im Jahr gemäht werden. Wir haben uns dazu auf der Wiese am Wilhelmsbrunnen in Rommelhausen getroffen. Ein Teil der Wiese wurde bereits durch ein landwirtschaftliches Unternehmen gemäht, das sich im Gegenzug über das so produzierte Heu für seine Tiere freuen darf. Die Flächen zwischen den Bäumen und Büschen, die von den großen Maschinen nicht befahren werden können, haben wir mit einem Balkenmäher gemäht und zum Abtransport aufgeschichtet.
Das Entfernen des Mähguts ist wichtig, damit der Boden nährstoffarm bleibt und viele verschiedene Pflanzenarten wachsen können.
Um die Insekten und am Boden lebenden Vögel und Säugetiere zu schützen und ihnen weiterhin Deckungs- und Nahrungsareal zu bieten, haben wir am Rand einen Streifen zu den angrenzenden Äckern stehengelassen. Der notwendig werdende Heckenschnitt wird dann im Herbst nach Ende der Brut- und Setzzeit durchgeführt.
